Transformative Notation

Kulturverein ART Driburg e.V. in der Reihe FORUM JUNGE KUNST – Hochschulen stellen sich vor. May-August 2009,

kuratiert durch Prof. Helga Kämpf-Jansen, Prof. Manfred Blohm und Prof. Christine Heil

 

Die Licht-Textinstallation setzt sich aus acht Neonröhren zusammen, die auf Notenständern liegen. In einer sich gegenüberliegenden Reihe sind jeweils vier Röhren auf Augenhöhe angeordnet. Das Durchscheinen von lila Kapitälchen und vor Rissen zerstörten Buchstaben erhellt den lichtlosen Raum. Die zerstörten Worte verhindern ein rasches Erfassen des Satzes, so dass es einen ganzen Text als Endprodukt nicht gibt. Der Leser füllt die Lücken und den fragmentierten Inhalt selbst und erfindet mögliche Worte, die für ihn in dem Zusammenhang „Sinn“ machen.

 

Text installation on 8 neon lights

 

Text in german and a try to english translation:

LEICHT“

ABSEITS DER VERNUNFT AUF BETONIERTEN PFADEN GLEITEN LEICHT UNBEKÜMMERTE GEDANKEN AN DAS GROßE GANZE

DASEIN“

GLEIßENDES MONDLICHT UMSPIELT SCHATTIGE KONTUREN DES DASEINS

HAUCH“

EIN LAUER HAUCH SCHWINGT AUF EINEM SEUFZER IN DIE WEITE, TRÄGT AUF SICH DAS WISSEN UM NICHTS

 

„Light“

Offside the reason on concreted paths slides light unconcerned thoughts to the big whole

“being”

Glistening moonlight dodges around shady contours of being

“Whiff”

A tepid whiff swings onto a sigh into the width, carries onto them the knowledge about nothing

 

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